Marcel Duchamp in München, Lenbachhaus, Kunstbau

“Mein Aufenthalt in München war der erste Ort meiner völligen Befreiung” schrieb der französische Künstler Marcel Duchamp über seine Zeit an der Isar. Duchamp wurde durch seine sogenannten Ready-mades bekannt, industriell gefertige Gegenstände, die er als Kunstwerke definierte. Der Franzose, der damit den Kunstbegriff revolutionierte, besuchte München 1912, also vor genau 100 Jahren. Er lebte 3 Monate in der Barerstraße, besuchte das Hofbräuhaus, Schloss Nymphenburg, die Alte Pinakothek und das Deutsche Museum, wo ihn Exponate der Naturwissenschaft und Technik inspirierten. Die Arbeit “Akt eine Treppe herabsteigend Nr. 2″ wurde 1912 im Pariser Salon abgelehnt, heute zählt sie zu den bekanntesten Gemälden der Moderne und ist nun zum ersten mal in Deutschland zu sehen. Ausstellung bis 15. Juli.

Abbildung: Marcel Duchamp, Akt eine Treppe herabsteigend Nr. 2, 1912, Philadelphia Museum of Art: The Louise and Walter Arensberg Collection, 1950 © Succession Marcel Duchamp, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn 2012

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